Dieter Kretschmer

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Netzjuwelen – Die österreichischen Maßeinheiten

Ich wage zu behaupten, dass es keine Sprache gibt, die so unverbindliche Maßeinheiten hervorgebracht hat, wie die Österreichische. Das Vage und Dehnbare in unseren internen Maßeinheiten scheint mir auch ein Indiz, ja eine Facette des österreichischen Wesens an sich zu sein. An der Aufforderung:“Noch ein Wengerl, ein Wengerl sitzen, ein Wengerl da zu bleiben, noch ein Wengerl lustig zu sein, daran finden wir gar nichts bemerkenswertes mehr, noch dazu wo sich dieses Wengerl auch ausreichend von „ein Wenig“ herrührend erklären läßt.

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Kirkwall – The Ba‘ Game

Eigentlich ist es leicht erklärt: 2 Teams, 2 Tore, ein Ball… und doch ist das „Ba’ Game“ auf den schottischen Orkney-Islands eine ganz eigene und besondere Art des Massenfussball. Zweimal jedes Jahr herrscht in Kirkwall, der Hauptstadt der Orkney- Islands, Ausnahmezustand: Denn dann ist Zeit für „Ba’ Game“! Und das bedeutet, dass sich eine Menge von etwa 300 Männern um eine Lederkugel, den Ba, streitet und sich quer durch Kirkwall bewegt ohne Rücksicht auf Verluste. Das Geschiebe und Gedrücke kann nach einigen Minuten vorbei sein oder aber auch Stunden dauern.

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Eishockey – Lord Stanley – Der Stifter, der nie ein Spiel sah

Der Stanley-Cup ist heute der berühmteste Pokal der Eishockeywelt. Er wird jährlich von den Profimannschaften der National Hockey League (NHL) ausgespielt. 20000 Dollar bekommt jeder Spieler der Siegermannschaft von der NHL. In Jahre 1892 stiftete der britische Gouverneur von Canada, Frederick Arthur Lord Stanley of Preston, der Sohn des berühmten Earl of Derby, den Pokal. Er sollte jährlich dem „Champion of the Dominion“ übergeben werden. Lord Stanley war von 1888 bis 1893 der sechste Gouverneur ihrer Majestät in Canada und hat nie in seinem Leben ein Eishockeyspiel gesehen.

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Eishockey – Das Frankfurter Gummihuhn

Wenn den Frankfurter Fans der Kamm schwillt, gibt es kein Halten mehr. Dann kommt der Anwalt der strafbankgeschädigten Löwen-Cracks ins Spiel. Die Ordnungshüter auf dem Eis dürften zwar ein gerüttelt Maß an Geduld der Zuschauer erwarten, aber spätestens nach der dritten umstrittenen Entscheidung gegen das Heimteam fliegt der gelbe, 650 Gramm schwere und 32 Zentimeter große Protest für Gerechtigkeit aufs Eis.

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Törn 2017 – Gepflegter Wahnsinn

15.09.2017 Wien – Opatia

Nach dem Vorjahr war ich erfreut, dass wir in diesem Jahr ALLE an Bord waren und schon im Laufe des Jahres gemerkt haben, dass es wieder etwas Besonderes wird.
Gemeinsame Tage in Graz inkl. unserer Frauen, die Hochzeit des Gernot, Siedeln beim dAM, gemeinsame Segeltage am Neusiedlersee auf meiner Opat und vieles mehr.

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Die Winde der Adria

Die Winde sind das wichtigste Element beim Segeln. Das Wetter in den kroatischen Küstengebieten wird vorangig durch die Winde Bora, Jugo und Maestral bestimmt. Während Bora und Jugo ihre Spitzengeschwindigkeiten meistens in den Monaten Oktober bis Mai erreichen, tritt der Maestral in voller Stärke eher im Sommer auf. Jedoch muß der erfahrene Skipper jederzeit mit jedem Wind rechnen.

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Eishockey – Die Österreichischen Meisterschaften 1926/27 bis 1929/30

1926/27

In der Saison 1926/27 gab es neben der Spielerpasspflicht auch erneut einen neuen Austragungsmodus der österreichischen Meisterschaft. Nachdem das Wiener System sich nicht als das richtige System für die Zukunft herausgestellt hatte, wurde für diese neue Saison wieder eine 1. und 2. Klasse eingeführt. In der 1. Klasse spielten sechs Wiener Mannschaften aus fünf Vereinen um die österreichische Meisterschaft. Der WEV 1 wurde vor dem WEV 2 und der ersten Mannschaft des PSK Meister. Absteiger in die 2 Klasse (die in drei Gruppen gespielt wurde) war der Wiener Athletiksport Club 1.

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Eishockey – Die Österreichischen Meisterschaften 1922/23 bis 1925/26

1922/1923

Mit der Saison 1922/23 wurde die erste Österreichische Meisterschaft im „kanadischen“ Eishockey ausgetragen. Meister wurde der WEV mit einem Torverhältnis von 79:2. Der PSK schaffte als zweiter ein Torverhältnis von 28:16. Er verlor das Spiel gegen den WEV zwar mit 0:16 Toren, gewann dann aber alle folgenden Spiele, ohne einen Gegentreffer zu kassieren.

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Eishockey – Das kanadische Spiel mit der Scheibe – 1920 bis 1922

Im Gegensatz zum restlichen Europa wo das kanadische Eishockey mit der Scheibe bereits seit Jahren nach und nach das Bandyspiel verdrängte, kam es in Österreich erst im Winter 1921/22 zu der bereits überfälligen Umstellung. Der Ausbruch des ersten Weltkrieges, das Herstellungsverbot von Kunsteis und das Beleuchtungsverbot von Eisflächen hatten zu dieser Verspätung sicherlich entscheidend beigetragen.

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Eishockey – Wie alles begann – Das Bandyspiel 1899 bis 1923

Heutzutage sind die Eishockeyspieler viel bejubelte Stars. Sie bringen Massen in Bewegung, werden andachtsvoll bestaunt, von den Anhängern verehrt, zumeist auch recht anständig entlohnt. Doch wie war’s damals, in der Urzeit des Sports? Den Pionieren des Eishockeyspiels, damals noch als Bandy bekannt, erging es ähnlich wie den Fußballern. Sie wurden verlacht und verspottet, als „Spinner“ abqualifiziert, nicht selten von der Obrigkeit schikaniert, die dem sonderbaren Treiben der jungen Männer, die einen kleinen Gummiball mit einem Stock über das Eis trieben, verständnislos gegenüberstand.

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Törn 2016- Törn out Syndrom

16.09.2016 Wien – Biograd

Horst & ich packen unser Auto bereits am Donnerstag voll, um morgen Mittag um 12.00 die anderen Spirits noch „ einzupacken “. Ich habe mir extra eine Dachbox gekauft, um mehr Platz zu haben. Alle sind pünktlich da, – Überraschung, und so geht das Packen rasch und wir sind um 12.30 bereit, nach Biograd zu fahren.

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Beaufortskala

Die Beaufort-Skala wurde 1806 von Admiral Sir Francis Beaufort als dreizehnstufige Windskala entwickelt. 1838 wurde diese Skala offiziell in der Britischen Royal Navy eingeführt. Diese Skala hatte nicht direkt mit Windgeschwindigkeiten zu tun, sondern gab in 13 Stufen die Wirkung des Windes auf große Segelschiffe der damaligen Zeit an.

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Das Literaturservice des Doktas

Ein wahrliches Highlight der Konversation via E-Mail entstand, als uns der Dokta anbot mittels Bordbibliothek „unseren Geist zu lüften“…. um es mit seinen Worten auszudrücken. Ein Mailverlauf für die Geschichte, bietet er doch tiefen Einblick in den Spirit der Spirits.

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Törn 2015 – (V)is ja nichts böses

04.09.2015 Wien – Biograd

Vorbereitung ist die wichtigste Idee des Winters, denn dann funktioniert selbst eine waghalsige Planung. Horst und ich mit unseren Frauen törnen eine Woche in den Kornaten, dann kommen die Männercrew mit zwei Autos nach, während Verena und Ilonka von Zadar aus ins Ländle fliegen.

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Die Crew – Qualität seit 2009

Das Glück zu erkennen, es in die Hand zu nehmen, zu schützen und zu genießen, mit lieben Menschen die Zeit anzuhalten, ein paar Meilen des Lebensweges gemeinsam abzusegeln. Das ist sie, die Qualität des Denkens, des Handelns und des Seins.

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Hall of Shame Part 3

Doktaspiele – oder der Doppeldeutsche und das letzte Hemd!

Das Spiel mit den Preferance Karten ist eine, nicht für jeden Steirer zugängliche, Kunst. Gut, soweit die gesicherten und allgemein bekannten Fakten. Die Spinne, vor dem ersten Törn als Ausnahmetalent und Gott der (doppeldeutschen) Spielkarten angekündigt, verspielte diesen Nimbus jedoch innerhalb eines einzigen Gefechtes in fast schon bewundernswerter Hartnäckigkeit.

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Trogir

Trogir (griechisch Tragourion) ist eine Hafenstadt und liegt in Mitteldalmatien etwa 25 Kilometer westlich von Split. Die gesamte Altstadt von Trogir zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Einwohnerzahl von Trogir beträgt etwa 11.300 (2001: 13.322). Der historische Stadtkern liegt auf einer Insel. Die Verbindung zum Festland erfolgt durch eine Steinbrücke.

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Törn 2013 – Respekt & Demut

30.08.2013 Wien – Vodice

Nach monatelanger Planung & zwei Crewtreffen ist der Tag der Abreise. Wir fahren mit unserem Bus Jumpy Kombi, der wahrlich klein und eng war ( gepackt wurde im Hof des LMH in Wien 1020 ) gegen Mittag ( 13.20 Uhr ) aus Wien weg. Gerald konnte doch nicht mitfahren, da sein Urlaub aufgrund diverser Entscheidungen nicht möglich war – hoffentlich wird sein Hochzeitstörn ihn dafür entschädigen. Er war mit Claudia beim Abschied dabei, danke Dir dafür.

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Der Palstek – Ein Knoten für viele Fälle

Der Palstek ist ein Knoten, der zum Knüpfen einer festen Schlaufe angewandt wird. In der Seefahrt wird der Palstek als Festmacher verwendet. Dazu wird die Festmacherleine als feste Schlaufe um den Poller gelegt oder an einem festen Punkt an Land festgebunden. Bei dicken Trossen wird bereits auf dem Schiff eine große Schlaufe gesteckt und diese mit einer Wurfleine verbunden, an deren Ende eine Affenfaust oder ein kleiner mit Sand gefüllter Lederball als Wurfgewicht dient.

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Hall of Shame Part 2

Crash Test Dummy – oder das kann doch einen Controller nicht erschüttern!

Nun ja, dass der Autobahnminister der beste Autofahrer der Welt ist, ist ja weithin bekannt und auch in Fachkreisen zweifelsfrei unbestritten. Etwas weniger öffentlich, dafür umso diskussionswürdiger ist seine offen deklarierte Abneigung gegenüber dem ruhenden und zu langsamen Verkehr.

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Törn 2012 – Der Sinn des Seins

07.09.2012 Wien – Murter

Horst & ich holen in Baden unseren Bus ( Citroen Jumper ) ab, mit dem wir heute nach Murter fahren werden. Ich hole Horst, Fritz & Gerald ab und dann geht’s los ! Peter musste in letzter Sekunde absagen, da er beruflich verhindert war und keinen Urlaub bekommen konnte. Dieter & Wolfgang übernachten in Murter in einer kleinen Pension, wo sie ein „ Apartman “ reserviert haben.

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Hall of Shame Part 1

Die Dinghi Challenge – oder ein Kapitain auf Abwegen!

Die Geschichte der Dinghiprüfung fand zwar schon Aufnahme in die Hall of Fame, nichtsdestotrotz soll sie aber auch in der Hall of Shame einen würdigen Platz belegen. Denn nur echte Spirits wissen auch über das Kapitainseigene Auswahlverfahren des zu prüfenden Schlauchbootes Bescheid. Bislang wurde noch in keinem Seefahrtsbuch der Welt dokumentiert, dass es der Sorgfaltspflicht des Skippers obliegt, das Beiboot des Liegeplatznachbarn anstatt des eigenen zu inspizieren. Mit Recht, wie wir Wissenden meinen.

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Törn 2011 – Alles wird gut

16.09.2011 Wien – Split

Die Crew ist schon vollzählig in der ACI Marina Split , da die meisten schon am Vormittag abgefahren sind. Wir ( Martin und ich ) werden bereits während der Fahrt durch konstante Telefonate darüber informiert. Der Vater von Fritz – „ alter Fritzl “ und sein Bruder sind mit ihrem Motorboot ebenfalls in der Marina – bravo, das wird noch was!

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Törn – 2010 – The Spirit never dies

24.09.2010 Wien – Murter

Verena & ich laufen mit unserer Sun Odyssey 40 in Murter nach einer herrlichen Woche ein. Ein Teil der Herrencrew kommt heute schon an & ich lasse es mir nicht nehmen, Fritz, Wolfgang & Dieter zu begrüßen. Verena & ich sind heute zur Geburtstagsfeier in Vodice bei Robert eingeladen. Leider sind Dieter & Fritz kränklich, aber sie hoffen, dass es schon wird.

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Törn 2009 – Spirit of Dalmacija

18.09.2009 Wien – Vodice

Nach monatelanger Planung & drei Crewtreffen ist der Tag der Abreise. Wir fahren mit drei Autos gegen Mittag aus Wien weg. Martin holt Horst im 6. ten ab und dann Peter an der Autobahnraststätte A2 bei Wiener Neustadt. Wolfgang hat Dieter & Fritz im Auto und ist schon zu Mittag abgefahren. Gerald & ich kommen erst um 14.30 aus dem Büro und haben gleich bei Grimmenstein den ersten Stau (eineinhalb Stunden).

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