3. VF: Vienna Capitals vs EC VSV – 1.3.2016 2


Tja, was soll ich sagen. Die Stimmung unter den (zumindest mir persönlich bekannten) Capsfans erinnert quasi 1:1 an die Situation vor einem Jahr. Wir wissen, was damals ab dem Stand von 0:2 gegen Fehervar geschehen ist, dieses Jahr scheint der Gegner allerdings stärker bzw. robuster und taktisch gefestigter zu sein. Spiel 1 war ja ein spielerischer Offenbarungseid seitens der Hausherren und Spiel 2 soll eine ziemliche Holzerei gewesen sein – trotzdem ist es erst vorbei, „when the fat Lady sings“ und daher ist zumindest ein bisserl positives Denken angesagt. Und nachdem auf der offiziellen Homepage der Capitals bereits die Vorverkaufsmodalitäten für Spiel 5 publiziert wurden, steht einem Heimsieg heute ja nichts entgegen 😉
Mögen also die Spiele beginnen… und möge es bitte nicht ganz so grauslich sein, wie am Freitag!
 

1. Drittel:

Nachdem endlich auch die meisten VIPs vor uns Ihren Allerwertesten auf die dünn gepolsterten Sitze verfrachtet hatten, sahen wir in Minute 3 als erstes eine Torchance von Niki Hartl, der wenig später auch als erster die Strafbank besuchen durfte. Die resultierende Unterzahl wurde zwar überstanden, souverän ist allerdings anders. In der 10. Minute wurde Villach dann erstmal auch bei 5-gegen-5 richtig gefährlich, Pance scheiterte aber. Fast im Gegenzug fand Andi Nödl eine gute Chance vor, danach übernahmen allerdings die Kärntner das Kommando. Während man den Hausherren die vollen Hosen direkt ansah, agierte der VSV kompakter, geradliniger, einfach gefährlicher. Was ihnen allerdings in dieser Phase fehlt ist ein Sniper ala Kozek und so retteten die Wiener das Nullnull in die erste Pause.
Rotter mit vollem Einsatz, meist aber gut bewacht

Angeschlagen aber trotzdem sehr einsatzfreudig – Raphi Rotter

 

2. Drittel:

Im Mitteldrittel waren es aber vorerst wieder die Blau-Weißen, die besser ins Spiel fanden. Gleich zu Beginn einer der vielen 2-gegen-1 Konter, der allerdings eher stümperhaft vergeben wurde – Wödmasta sans a kane, die Schlümpf! In Minute 26 war es das starke Duo Santorelli-Hunter, das gefährlich vor dem starken Keeper Lawson auftauchte. In Minute 29 wurde der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt, gute Angriffsaktion der Wiener und über Rotter kam der Puck zu Sharp, der das 1:0 erzielen konnte. Jetzt fiel ein wenig die Last von den Schultern der Hausherren und sie übernahmen schön langsam die Kontrolle im Spiel, ohne aber die gefährlichen Villacher Konter gänzlich unterbinden zu können. Es folgte noch ein sehenswertes Solo von Rotter, der aber am starken Lamoureux scheiterte. Zwischenzeitlich machte Verlic einen auf Lindsay Vonn und mimte einen Komapatienten um eine Strafe zu erzwingen – nicht aber um trotz aller Todesqualen Peters Stock festzuhalten – und nicht ohne einen sehenswerten Sprint hinzulegen, als er das Scheitern seines Vorhabens bemerkte – miese Aktion, aber heutzutage leider schon üblich geworden. Dann ein besonderes „Zuckerl“ der Refs… Dzieduszycki wird im Angriffsdrittel zweimal gehalten und gehakt, der Schiri zeigt zu Recht Strafe an, Lawson verlässt daraufhin seinen Kasten und einer geht in die Kühlbox… und zwar Dzieduszycki wegen gefährlichem Spiel mit dem hohen Stock. Das, die Verlic-Sache und viele bisher unerwähnte Fehler ließen mich etwas an der Nüchternheit der Zebras zweifeln, ich war echt… irritiert. Dass in just dieser Unterzahl der Villacher Ausgleich (Schofield) fiel rundet die Situation so richtig ab. Zum Glück fiel das Wiener Spiel jetzt nicht, wie zuletzt, in sich zusammen und so ging es halt erneut ausgeglichen in die Kabine. Nix passiert, trotzdem viel Ärger.
VSV bejubelt Ausgleich

Der VSV bejubelt den zwischenzeitlichen Ausgleich

 

3. Drittel:

Das vermeintliche Schlussdrittel begann mit einigen Halbchancen hüben wie drüben, die beste vergab wieder Raphi Rotter. Die Wiener hatten jetzt eindeutig mehr vom Spiel, der VSV setzte aber trotzdem noch gefährliche Nadelstiche. Mitte des Drittels mussten dann erst Santorelli (Stockschlag) und gleich drauf Hunter (Spielverzögerung) auf die Strafbank aber im 5-gegen-3 wurden zwar einige wenige Chancen herausgespielt (Dziduszycki traf die Latte), die Villacher standen aber in der Summe recht sicher und konnten sich zudem auf Goalie Lamoureux verlassen. Dafür hatte Ferland direkt nach Ablauf beider Strafen eine gute Einschussmöglichkeit und kurz drauf konnte Whitmore aus kurzer Distanz eine gute Nödl-Vorlage nicht nutzen. In der Folge traf noch Sharp das Außennetz sowie scheiterte erneut Whitmore an Lamoureux. Die Villacher wollten sich nur noch irgendwie in die Pause retten und schafften dies letztendlich auch. Immerhin, einen Punkt haben wir einmal 😉
 

Overtime:

Auch in der Nachspielzeit gaben die Wiener erst einmal die Pace vor, dann der Schock, als Kapitän Ferland in Minute 64 mit einer Gesichtsverletzung ausscheiden musste und sofort den Weg ins Krankenhaus antrat. Über die Ursache könnte ich nur spekulieren, da mein Blickfeld zum Ort des Geschehens stark eingeschränkt war, Strafe gab es jedenfalls kein, Aufruhr im Publikum natürlich schon – aber das alleine muss nichts bedeuten. Dann lag plötzlich auch noch Peter und hier glaube ich einen Stockstich erkannt zu haben – wieder kann ich das aber nicht bestätigen und wieder wurde keinerlei Strafe ausgesprochen. Trotz allem blieben die Caps am Drücker, der VSV aber weiterhin, in seltenen Kontern, gefährlich. In Minute 74 dann plötzlich eine Großchance der Kärntner, wo sich Lawson erneut auszeichnen konnte – im Gegenstoß zeigte dann Danny Bois, dass er doch nicht ausschließlich provozieren und schlägern kann. Er tankte sich links durch die gesamte Villacher Hintermannschaft, spielte perfekt zur Mitte und diesmal konnte Whitmore gar nicht anders, als den Sieg zu fixieren. Der Jubel war groß, ich hoffe nur, es war kein Pyrrhussieg, denn neben dem ausgeschiedenen Ferland wirkte zum Schluss auch Rotter alles andere als fit. Auf diese beiden (neben Milam und Lakos) verzichten zu müssen, daran möchte ich angesichts des „spielgestalterischen Potentials“ des Restkaders gar nicht denken.
 

Endstand: EC UPC Vienna Capitals 2: EC VSV 1 n. Verl.

 

Lineup der Caps:

Lawson

Fraser – Fischer
Klimbacher – Iberer
Cuma – Peter
(Hackl)

Gamache – Sharp – Rotter
Johnson – Dzieduszycki – Ferland
Whitmore – Bois – Nödl
Großlercher – Schiechl – Hartl
(Maxa)

VSV:

Lamoureux

Unterluggauer – Weihager
Brunner – McKiernan
Schlacher – Bacher
(Kreuter)

Kromp – Hunter – Santorelli
Pance – Schofield – Leiler
Platzer – Verlic – Petrik
Jennes – Johner – Nageler
(Gelfanov)

 

Mannschafts- und Einzelkritiken:

Caps:

Heute erlebten wir ein Team mit zwei Gesichtern. Knapp 30 Minuten erlebten wir eine Fortsetzung der Freitag-Partie, sahen eine völlig verunsicherte Wiener Mannschaft, bei der fast alle nur noch Angst vor der Niederlage zu haben schienen und so direkt gelähmt zu sein schienen. Dass diese Phase überstanden wurde, war einerseits Goalie Lawson (den es heute mal wieder „freute“, leider keine Selbstverständlichkeit) zu verdanken, andererseits aber auch der zwar gut eingestellten, aber recht bieder spielenden Truppe aus Villach. Nach dem 1:0 wandelte sich das Bild dann immer mehr, die Jungs kämpften, steckten Rückschläge (fragwürdige Strafe vor dem Ausgleich, Verletzung Ferland, viele vergebene Chancen) weg und ab und zu SPIELTEN sie sogar. Dass das letztendlich belohnt wurde, ist natürlich schön und gibt Kraft – Kraft, die man angesichts der eventuell dünner werdenden Kaderdecke sehr gut gebrauchen kann.
musste verletzt raus - Ferland

Musste wenig später verletzt raus – Kapitän Ferland

Spieler in so einem Kampf- und Krampfspiel zu beurteilen ist für mich nicht so einfach, aber ein paar möchte ich schon erwähnen. Etwas die Duos Ferland & Dzieduszycki sowie Rotter (sehr kampfstark, augenscheinlich aber nicht wirklich fit) & Sharp, die gut harmonierten. Oder Michi Schiechl, der wie üblich aufopferungsvoll kämpfte und immer wieder für Entlastung sorgte, wenn es mal brenzlig wurde. Und auch die dritte Angriffsreihe, die trotz spielerischer Defizite heute für einige Gefahr vor dem Villacher Tor sorgte UND… letztendlich das Match entschied.
Hinten machte Aushilfsverteidiger Fischer seine Sache neben dem immer noch seine Form suchenden Fraser ziemlich gut, spielten Klimbacher und Iberer ihren jeweiligen Part recht defensiv herunter und schafften es Cuma und der gerne gescholtene Peter, schlimmeres zu verhindern. Den besten Offensivverteidiger und den defensiven Fels in der Brandung zu ersetzen, das ist allerdings eine Aufgabe, die die verbliebenen Recken nicht vollinhaltlich erfüllen konnten.
Jamie Fraser

Schon lange nicht mehr der „Alte“ – Jamie Fraser
 

 

Villach:

Hinten sehr solide, bestens auf das Spiel der Wiener vorbereitet und gefährlich konternd – so hat sich Villach am Freitag präsentiert und so traten sie (ohne McBride und Alagic allerdings spürbar weniger robust) lange auch heute auf. Wobei sich die Kärntner keineswegs einigelten sondern im Gegenteil meist recht schnell den Puck führenden Wiener attackierten, den Raum ab der Mittellinie eng machten und so die Caps zu vielen „kanadischen“ (igitt) Spielzügen zwangen. Heute allerdings ließ die Konsequenz dieser Taktik ab dem 1:0 immer mehr ab. Trotzdem, mit 1-2 richtig treffsicheren Spielern hätte das wahrscheinlich auch heute gereicht, aber vorne waren die Blau-Weißen auch nicht wirklich zwingend, bzw. scheiterten sie am guten Wiener Schlussmann. Mit Fortdauer des Spiels stellten die Adler dann auf ein richtiges Konterspiel um und zogen sich immer weiter zurück – schwindende Kräfte? Sollte eigentlich nicht sein.
Gut gefallen haben mir bei VSV vor allem die Stürmer Pance, Hunter, Santorelli, Kromp und Allzweckwaffe Schofield, hinten fand ich die Villacher generell stark, mit McKiernan und Weihager ist man da auch auf der Legio-Front gut aufgestellt.
 

Goalies:

Nathan Lawson (29 Schüsse, 1 Gegentor, 96,55%) war nach seiner mysteriösen „Krankheit“ heute wieder topmotiviert, was leider nicht immer der Fall ist. An der heutigen Leistung gibt es allerdings nichts zum aussetzen, sogar seine oft gefährlichen Ausflüge waren heute immer genau „auf den Punkt“. Rettete so die Caps mehrmals vor dem fast sicheren aus.
Lawson am Boden... aber am Ende obenauf

Einmal am Boden, am Ende obenauf: Nathan Lawson

 
Jean Philippe Lamoureux (50 Schüsse, 2 Gegentore, 96%) wurde heute im Gegensatz zu Spiel Eins wirklich geprüft und war wieder der sichere Rückhalt, den die Villacher Fans zu Recht so verehren. Und fast hätte er auch heute den Caps den Nerv gezogen…
JP Lamoureux

Die Blau-Weiße Mauer – JP Lamoureux

 

Man of the Match – Three Stars:

Einen Stern vergebe ich an MacGregor Sharp, weil er mit dem 1:0 die Blockade im Spiel der Caps ein wenig lösen konnte und weil man ihm ansah, dass er einfach WOLLTE – 9 Torschüsse gingen alleine auf sein Konto.

 

Zwei Sterne vergebe ich an Jean Philippe Lamoureux , der heute wieder wahnsinnig gut drauf war und sich nur aufgrund der Niederlage knapp geschlagen geben musste.

 

Drei Sterne und damit Man of the Match: Nathan Lawson! Wie sein Gegenüber quasi fehlerlos, immer aufmerksam und mit heute gut getimeten Ausflügen. Welcher Goalie heute besser war ist wohl Geschmackssache, gewonnen hat Lawson, daher (und nur daher) habe ich ihn heute vorne.

 

Schiedsrichter:

Ein Hockeyfreund, so wie ich eher ein Schiriversteher, meinte in der letzten Pause noch, er hasse es, wenn „vorhergesagte schlechte Schirileistungen“ eintreffen. Mir geht es da ähnlich, und auch deshalb haben mich die Herren Shane Warshaw, Patrick Gruber (vor allem der!), Marton Nemeth und Elias Seewald heute richtig grantig gemacht. So eine, eigentlich leicht zu pfeifende Partie, durch Fehl- und Nichtentscheidungen derart aus der Hand zu geben, ist schwer fahrlässig, grenzt fast schon an Mutwilligkeit. So oft im Weg herum zu stehen, obwohl das Tempo nicht im obersten Bereich liegt, zeugt von schweren Konzentrationsschwächen. Einzelne Entscheidungen kommentiere ich nicht, weil man da schnell vom Hundertste ins Tausendste kommt, aber heute war die Leistung sehr schlecht und (und das schreibe ich quasi nie) tendenziell gegen die Caps gerichtet. Ich lehn mich mal aus dem Fenster, das hätte das Duo Ira-Cervenak auch hinbekommen. Jedenfalls viel Futter für die vielen Warshaw-Kritiker und deren Lemminge – wirklich schade… vor allem, weil es vor allem Kollege Gruber war, der für die negativen Glanzlichter sorgte!
 

Fazit:

Der heutige Sieg war ein MUSS-Sieg, und solche sind meist die schwierigsten. Jetzt könnte sich die Serie, wie im Vorjahr, wirklich noch drehen. Einiges wird aber davon abhängen, wie es um dem Gesundheitszustand von Ferland, Rotter und Fraser (auch der lief am Ende nicht mehr rund) bestellt ist, denn „spielende“ Eishackler können wir eigentlich nicht mehr viele vorgeben. Heute hat das Team nach schrecklicher Anfangsphase Charakter gezeigt und sich den Sieg wirklich erarbeitet – so etwas will ich sehen, wenn es schon spielerisch nicht viel zu beklatschen gibt. Und man sah, dass Villach durchaus knackbar ist – ein Faktum, dass eigentlich klar sein sollte, welches die Spieler allerdings fast zweieinhalb Spiele selbst nicht zu glauben schienen. Also ab nach Villach, die Serie IRGENDWIE ausgleichen und am Sonntag (wieder mit Troy Milam) zeigen, wer Herr im Haus ist. Oder untergehen, und mir beim Geld sparen helfen 😉
Ein paar Worte in eigener Sache – es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass Sonntag das letzte Spiel der Saison ist und aus terminlichen Gründen werde ich für dieses Spiel 5 wahrscheinlich keinen Hallenreport schreiben können. Daher möchte ich mich prophylaktisch schon heute bei der geschätzten Leserschaft bedanken, vor allem für das meist konstruktive Feedback hier oder in meinem zweiten „Büro“ auf Facebook (ich bevorzuge übrigens HIER). Aus einigen geplanten Reports ist letztendlich eine Saison geworden, in der ich bisher, bis auf ein Spiel, JEDES Match nachbearbeitet habe – weil der Spaß an der Sache nach einigen Jahren „schöpferischer Pause“ größer war, als der doch nicht zu unterschätzende Arbeitsaufwand. Möglicherweise lesen wir uns in der nächsten Saison wieder, derzeit tendiere ich aber doch sehr mit Richtung „journalistischer Frühpension“, mal sehen. Aber ich setze sowieso voraus, dass die Saison noch ein paar Wochen dauert!
Wie üblich bedanke ich mich auch noch beim besten Sportfotographen in und außerhalb Donaustadts, Andreas Urban, für die Bereitstellung von insgesamt mehreren hundert tollen Eishockeyfotos.
Bleibts brav, feuerts Euer Team an aber BITTE… es ist kein Krieg, es ist NUR Eishockey… nehmts nicht alles so todernst, lassts die Schiris „leben“ (die machen meistens einen weit besseren Job, als ihr denkt) und gedenkt der „Ausgesperrten“… sie seien mit uns, irgendwie… oder so 😉

 

lg und viel Spaß beim lesen

Walu

PS.: Nachtrag in der Causa Ferland: Der Stock des eigenen Teamkollegen (Johnson) wars wohl, Ferland ist nicht mehr im Spital, wird aber in Villach voraussichtlich fehlen.


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2 Gedanken zu “3. VF: Vienna Capitals vs EC VSV – 1.3.2016

  • Lenny the Swede

    Wie üblich sehr stringent lieber Walu. Finde aber daß Du die vier Zebras ein bisserl zu viel schonst. Erstmals (sic!) hat ein, mir sehr gut Bekannten, aus der Schirireigen, bestätigt, daß der „Strafe“ gegen Diesel einen schweren Fehler war. Daß die Herren im Schwarzweiß zum Teil völlig sinnlos im Weg stehen, müssen wir nicht wiederholen. Wo sind die Typen, die sich locker am Rink aufstemmen, und die Scheibe bzw die nachjagende Kellen unter sich durchlaufen lassen. Klimzüge trainieren wird hoffentlich bald Teil der Trainerausbildung sein.

    • waluliso1972 Beitragsautor

      Ja lieber Lenny! Ich hab gehört, was Dir Dein guter Bekannter (wahrscheinlich wieder in dieser eigenartigen Sprache *g*) gesagt haben soll und ich stimme auch zu. Aber findest Du wirklich, dass ich „schonend“ bin???
      Für meine Verhältnisse war das doch eh schon fast ein verbaler „Schlag in Pappn“, oder? Und wenn man mich kennt und ein bisserl zwischen den Zeilen liest (wenn ich mal von Benachteiligung schreib…) erkennt man doch eh, was ich von Gruber und Co an diesem Abend gehalten habe. Und das nicht, weil Gruber mal im VSV-Nachwuchs (und dann ein Jahr bei den Caps als Bankldrucker) gespielt hat.